Wichtige Informationen für die Nachbarschaft

question_answerAuswirkungen der Baustelle auf die Nachbarschaft
question_answerVerkehrssituation rund um den Nordendplatz
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Auswirkungen der Baustelle auf die Nachbarschaft

Seit Januar 2018 wird auf dem Areal des ehemaligen St. Marienkrankenhauses gebaut. Das Bestandsgebäude wurde zunächst umfassend entrümpelt und entkernt, dann abgebrochen: Von oben nach unten und vom Innenhof nach außen wurde das Gebäude mit einem Longfrontbagger abgetragen. Parallel dazu erfolgt bereits seit April 2018 die Erstellung der Baugrube, in der schließlich der Neubau entsteht – also die Tiefgarage und die Wohngebäude.

Das Baustellenkonzept sieht eine Verschränkung verschiedener Arbeitsschritte vor, um die Fläche maximal auszunutzen und die Bauzeit insgesamt so kurz wie möglich zu halten.

Maßnahmen zum Schallschutz
Während der Abbruchphase, aber auch während der Gründungs- und Rohbauarbeiten, wird durch den Einsatz von schwerem Gerät eine wahrnehmbare Geräuschentwicklung stattfinden. Um einer Verlärmung des Umfelds entgegenzuwirken, ergreift der Bauherr umfassende Schutzmaßnahmen.

  • Dauerhafte Lärmschutzwände sind im Bereich der Weberstraße (Schallschutzgerüst) und Brahmsstraße (Container und Gerüst) installiert. Die enge Nachbarbebauung im Westen und Osten des Areals macht dies erforderlich.
  • Es werden bewusst lärmarme Bauverfahren gewählt: Verwenden von Abschirmplatten, Schallpegelbeschränkung von Baumaschinen, Einhausung von Geräten, etc. Der genaue Einsatz ergibt sich im Laufe der Planungen und wird den aktuellen Abläufen immer wieder angepasst.
  • Zeitliche Einschränkungen des Baustellenbetriebes halten die Lärmbelastung zudem so gering wie möglich. Grundsätzlich kann montags bis samstags von 7:00 bis 20:00 Uhr gearbeitet werden. Lärmintensive Arbeiten werden aber nach Möglichkeit unter der Woche zwischen 8:00 und 17:00 Uhr ausgeführt. Sie fallen nicht fortlaufend über den gesamten Arbeitstag an, sondern werden punktuell, also in zeitreduzierter Art und Weise durchgeführt.
  • Es finden in regelmäßigen Abständen Messungen des entstehenden Lärms im Umfeld statt, um die Einhaltung der gültigen Grenzwerte zu überwachen und über die Bauzeit zu gewährleisten.

Maßnahmen gegen Staubentwicklung
Staub und Schmutz sind bei Bauarbeiten unvermeidbar. Mit verschiedenen Maßnahmen dämmt der Bauherr die Staubentwicklung allerdings von vornherein ein.

  • Wo immer möglich kommen Bauverfahren mit geringer Staubintensität zum Einsatz. Der Abbruch erfolgte zum Beispiel mittels eines Longfrontbaggers. Es fanden keine Sprengungen statt und es wurde auch keine Abrissbirne verwendet. Entsprechend geringer fiel die Staubentwicklung aus.
  • Eine regelmäßige Bewässerung bindet Staub, bevor er entsteht. Während des Rückbaus kamen C-Schläuche und Wasserwerfer an den Abbruchstellen zum Einsatz, um die Ausbreitung von Staub in der Umgebung zu verhindern. Auch Schotterpisten werden bei Trockenheit immer wieder befeuchtet.
  • Weitere Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel Abhängungen oder Prallmatten werden je nach Bedarf eingesetzt und den aktuellen Abläufen angepasst.
  • Eine Reinigung der umgebenden Straßen erfolgt mindestens einmal täglich, je nach Wetterlage auch mehrfach, durch eine Trockenkehrmaschine. Aufgrund der extrem trockenen Wetterlage in diesem Sommer ist zurzeit zusätzlich eine Nasskehrmaschine im Einsatz, die unter der Woche täglich Staub und Schmutz entfernt.
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Verkehrssituation rund um den Nordendplatz

Baustellenverkehr und Straßennutzung
Alle zuliefernden und transportierenden LKW erreichen die Baustelle von Norden aus über die Nibelungenallee. Über die Richard-Wagner- und die Brahmsstraße fahren sie auf die Baustelle. Abfahrende LKW werden aktuell von der Richard-Wagner-Straße aus direkt wieder auf die Nibelungenallee geleitet. Dafür wurde die Einbahnstraßenregelung in der Richard-Wagner-Straße vorübergehend ausgesetzt. Alternativ können die LWK auch über die Weberstraße und Nordendstraße zur Eckenheimer Landstraße fahren.

Wichtig: Die Baustelle am Nordendplatz wird sich im Laufe der Zeit stark verändern und aufgrund der Größe des Areals verschieden beliefert werden müssen. Die Fahrtwege werden entsprechend angepasst.

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